28.09.2026 - 18:00 19:30

Hospiz- und Palliativgespräche in Schleswig-Holstein: Perspektiven auf Sterbewünsche und assistierten Suizid / An- und Zugehörige im Kontext von assistiertem Suizid. Spezifische Belastungsfaktoren und Unterstützungsbedarfe

Veranstaltungsort
Online-Veranstaltung via Zoom
Beschreibung/Infos
Trotz der steigenden Zahl assistierter Suizide in Deutschland finden Zugehörige in Forschung und öffentlicher Debatte bislang wenig Beachtung. Sie sind häufig bereits vor dem Suizid eng in organisatorische und emotionale Prozesse eingebunden und erleben antizipatorische Trauer, moralische Konflikte sowie Belastungen im Zusammenhang mit Planung und Durchführung. Gleichzeitig können die Möglichkeit, sich auf den Tod vorzubereiten, offene Kommunikation und bewusstes Abschiednehmen die Verlustverarbeitung erleichtern.
Im 20. Teil der Hospiz- und Palliativgespräche sollen Belastungsfaktoren und Besonderheiten der Trauerverarbeitung von Zugehörigen im Kontext assistierter Suizide beleuchtet und Implikationen für psychosoziale Unterstützungsangebote vor und nach dem assistierten Suizid diskutiert werden.

Referentin: Dr. Laura Hofmann, Psychologische Psychotherapeutin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Medical School Berlin (MSB); Leitung der Spezialambulanz für Suizidprävention an der MSB, an die auch eine Beratungsstelle für Angehörige im Kontext von assistiertem Suizid angegliedert ist; Berlin.

Teilnahmebeitrag: Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldungen bitte bis spätestens zehn Tage vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail an: anmeldung@hpvsh.de