Aktuelles

 

„Ein großartiges Zeichen der Solidarität in diesen besonderen Zeiten!“

 

Abschluss der Benefiz-Weihnachtskonzert-Tournee „Home for Christmas“

und Übergabe der Spenden an den Hospiz- und Palliativverband Schleswig-Holstein

 

Für die Partner dieses außergewöhnlichen Projekts, das mitten in die vierte Welle der Corona-Pandemie fiel, war die Übergabe der Spendenmittel ein sehr emotionaler Moment. Denn, dass diese gemeinsame vorweihnachtliche Benefiz-Aktion der Sparkassen, der Nordkirche, der Spendenplattform ‚Wir bewegen Schleswig-Holstein‘ der Investitionsbank Schleswig-Holstein und vor allem der Musikerinnen und Musiker von ‚Home for Christmas‘ mit einem Spendenergebnis von über 48.000 Euro abgeschlossen werden konnte, sorgte vor allem für Freude und Dankbarkeit. „Dass wir die Konzert-Tournee unter diesen besonderen Umständen so erfolgreich zu Ende führen konnten, lässt uns gemeinsam sehr glücklich zurückblicken“, so die einhellige Meinung aller am Projekt Beteiligten. Die unzähligen bewegenden Rückmeldungen der Konzert-Besucherinnen und -Besucher hätten gezeigt, dass die Entscheidung, unter Einhaltung aller Corona-bedingten Regeln, die Tour durch 25 Kirchen überall im Land durchzuführen, die richtige gewesen sei. Mit der Benefiz-Weihnachtskonzert-Tournee haben nicht zuletzt die Spenderinnen und Spender „ein großartiges Zeichen der Solidarität in diesen besonderen Zeiten für die Hospiz- und Palliativarbeit bei uns in Schleswig-Holstein gesetzt“. Mit den Spendenmitteln sollen besondere Angebote in der Fort- und Weiterbildung, vor allem für die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter realisiert werden, die in den über 50 ambulanten Hospizdiensten vor Ort schwerkranke Menschen und deren Zugehörige auf dem letzten Lebensweg begleiten. So wird ein Großteil des Geldes für die Ausbildung neuer Trauer-Begleiterinnen und -Begleiter verwendet werden, weil der Bedarf an Angeboten in diesem Bereich nicht zuletzt durch die Pandemie erheblich gestiegen ist.

 

Foto: Frank Peter

Prof. Dr. Roland Repp (Vors. Hospiz- und Palliativerband SH) Sängerin MayaMo und SGVSH-Präsident Oliver Stolz – „Home for Christmas 2021“ Scheckübergabe im Sparkassen- und Giroverband SH

 

Klicken Sie hier, um die gesamte Abschluss-Pressemitteilung zu lesen:

PRESSEMITTEILUNG – Home for Christmas

 

 

 

Der Hospiz- und Palliativverband Schleswig-Holstein e.V. (HPVSH) ist mit seiner Landeskoordinierungsstelle Hospiz- und Palliativarbeit Schleswig-Holstein zum 1. Juli 2020 umgezogen.

Ab sofort sind wir erreichbar in der Burgstraße 2, 24103 Kiel.

Unsere neuen Nummern lauten:

Telefon: 0431 – 90 88 55 0

Fax: 0431 – 90 88 55 29.

Oder senden Sie uns alternativ auch gern eine Nachricht an info@hpvsh.de.

 

 

Presseinformation zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe nach Paragraf 217 des Strafgesetzbuches vom 26.02.2020.

Am 26.02.2020 hat das Bundesverfassungsgericht sein Urteil zum Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe nach Paragraf 217 des Strafgesetzbuches verkündet.
Hierzu finden Sie u. g. eine Erklärung von Prof. Dr. Roland Repp, Vorsitzender des Hospiz- und Palliativverbands Schleswig-Holstein e.V.:

Presseinformation
Kiel, 26. Februar 2020
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
Heute verkündete das Bundesverfassungsgericht sein Urteil zum Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe nach Paragraf 217 des Strafgesetzbuches.
Dazu erklärte Prof. Dr. Roland Repp, Vorsitzender des Hospiz- und Palliativverbands Schleswig-Holstein:
„Für uns bedeutet die heute getroffene Grundsatzentscheidung vor allem, die Perspektiven und Möglichkeiten einer guten hospizlichen und palliativmedizinischen Versorgung noch stärker als bisher in der breiten Öffentlichkeit zu kommunizieren.
Unheilbar erkrankten Menschen die Angst vor dem Würdeverlust zu nehmen, durch Schmerztherapien, fürsorgende Pflege und würdevolle Begleitung, das ist unsere Aufgabe.
Die Angebote der Palliativmedizin ermöglichen ein Leben bis zum Schluss – die Beihilfe zum Suizid darf deshalb keine Alternative zur Sterbebegleitung und auch keine Therapieoption sein.
Das Verfassungsgericht hat uns allen mit dem heutigen Urteil aber auch eine Aufgabe gestellt: in einen gesellschaftspolitischen Dialog zu den letzten Fragen des Lebens zu treten und dabei gleichzeitig der Autonomie des unheilbar Erkrankten wie auch der Fürsorge und Solidarität ihm gegenüber Rechnung zu tragen.“

Das Urteil und die Begründung finden Sie hier:

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2020/02/rs20200226_2bvr234715.html

 

 

 

Ministerium für Soziales, Gesundheit,
Jugend, Familie und Senioren
des Landes Schleswig-Holstein

 

Medien-Information

19.01.2018

Landeskoordinierungsstelle Hospiz- und Palliativarbeit Schleswig-Holstein unterzeichnet Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen

KIEL. Der Vorsitzender des Hospiz- und Palliativverbandes Schleswig-Holstein (HPVSH) Dr. Herrmann Ewald und die Geschäftsführerin der Landeskoordinierungsstelle Hospiz- und Palliativarbeit Schleswig-Holstein (LKS) Claudia Ohlsen waren heute (19.1.) anlässlich eines offiziellen Antrittsbesuchs zu Gast bei Sozialminister Dr. Heiner Garg im Kieler Ministerium. Anlässlich des Besuchs unterzeichnete Claudia Ohlsen für die Koordinierungsstelle die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen.

Minister Garg hatte die Charta für das Ministerium bereits 2011 unterzeichnet und begrüßt den heutigen Beitritt: „Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Sterben unter würdigen Bedingungen. Dafür steht die Charta und dafür stehen Land und Koordinierungsstelle. Wir setzen uns gemeinsam dafür ein, dass Sterbende im Land gut versorgt und unterstützt werden. Mit der heutigen Unterzeichnung setzt die Koordinierungsstelle zudem ein Zeichen zur weiteren Stärkung der Hospiz- und Palliativversorgung in Schleswig-Holstein“.

Mit der Einführung der Charta ist ein bundesweiter, die Bundes-, Landes- und kommunale Ebene und die verschiedenen gesellschaftlichen und gesundheitspolitischen Sektoren übergreifender Prozess in Gang gesetzt worden, der den Fokus auf humane Bedingungen für den Tod legt.

„Die Auseinandersetzung mit den existenziellen Phänomenen Sterben, Tod und Trauer ist vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung chronisch unheilbarer Erkrankungen, des demografischen Wandels sowie sich ändernder gesellschaftlicher Strukturen eine wichtige gesellschaftliche und gesundheitspolitische Aufgabe“, so Ohlsen. Es gelte daher, den internen Dialog der gesellschaftlich und gesundheitspolitisch relevanten Gruppen zur Palliativversorgung zu fördern, aber auch mit einem klaren Bekenntnis zu dem angestoßenen Charta-Prozess in Deutschland ein Zeichen nach außen zu setzen.

Ziel der Landeskoordinierungsstelle ist es, die landesweit etablierte und wichtige ehrenamtliche Tätigkeit in der hospizlichen Begleitung und der Trauerarbeit und die enorme Aufgabenfülle der Hospizversorgung auf der Landesebene durch professionelle Strukturen zu unterstützen und die hospizliche Arbeit im Lande weiterzuentwickeln.
Weitere Info: www.charta-zur-betreuung-sterbender.de und www.hpvsh.de

Anlage: Foto zur freien Verw.: Dr. Ewald, Claudia Ohlsen, Minister Garg. Quelle: MSGFJS