Aktuelles

EINLADUNG
14. Hospiz- und Palliativtag Schleswig-Holstein:
Grenz-Situationen?!
Sterben und Trauern. Von Idealen und Wirklichkeiten.
Veränderte Bedingungen und besondere Gruppen in der Begleitung
Sonnabend, 26. Oktober 2019,
10.00 bis 19.00 Uhr
Tagungshotel Waldschlösschen, Kolonnenweg 152, 24837 Schleswig

 

Unsere Gesellschaft ist im stetigen Wandel. Und so wie sich Gesellschaft entwickelt und verändert, weitet sich auch unser Blick in der hospizlichen wie auch in der palliati ven Versorgung. Dabei stoßen wir manchmal an unsere Grenzen – konzeptionell, strukturell, inhaltlich, kultur ell, aber auch persönlich. Wir sind dann mit Situationen konfron tiert, bei denen wir vor neue Herausforderungen gestellt werden, die aber auch oftmals große Chancen und neue Möglichkeiten bieten. Und auf diese Weise nicht nur unsere eigenen Grenzen verschieben. Mit dem Hospiz- und Palliativgesetz wurden Rahmenbedingungen zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung zu Hause, im Pflegeheim, im Krankenhaus und im Hospiz geschaffen. Doch ist damit wirklich an alle und an alles gedacht? Zu diesen und zahlreichen weiteren Themen und Fragestellungen möchten wir mit Ihnen und vielen anderen aus der Hospiz- und Palliativarbeit im Rahmen unseres HUPT 2019 ins Gespräch kommen und zu einem vertieften Verständnis wie auch zu einer reflektierten Praxis im Umgang mit veränderten Bedingungen und besonderen Gruppen in der Begleitung Schwerstkranker, Sterbender und Trauernder anregen. Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden sollen hierfür Impulse setzen und die Grundlage für eine weitere Beschäftigung mit den vielen verschiedenen und sich dabei doch so ähnelnden Themenkomplexen schaffen, die der 14. Hospiz- und Palliativtag Schleswig-Holstein in den Mittelpunkt stellt.

Sind Sie dabei? Wir freuen uns auf Sie!

Lisa Rother, Ambulanter Hospizdienst Schleswig                                                    Prof. Dr. Roland Repp Vorsitzender Hospiz- und Palliativverband

Weiter Informationen finden Sie unter:

https://www.hpvsh.de/wp-content/uploads/2019/07/20191026-HUPT-Anmeldebogen.pdf

Flyer HUPT 2019

 

 

 

 

Ministerium für Soziales, Gesundheit,
Jugend, Familie und Senioren
des Landes Schleswig-Holstein

 

Medien-Information

19.01.2018

Landeskoordinierungsstelle Hospiz- und Palliativarbeit Schleswig-Holstein unterzeichnet Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen

KIEL. Der Vorsitzender des Hospiz- und Palliativverbandes Schleswig-Holstein (HPVSH) Dr. Herrmann Ewald und die Geschäftsführerin der Landeskoordinierungsstelle Hospiz- und Palliativarbeit Schleswig-Holstein (LKS) Claudia Ohlsen waren heute (19.1.) anlässlich eines offiziellen Antrittsbesuchs zu Gast bei Sozialminister Dr. Heiner Garg im Kieler Ministerium. Anlässlich des Besuchs unterzeichnete Claudia Ohlsen für die Koordinierungsstelle die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen.

Minister Garg hatte die Charta für das Ministerium bereits 2011 unterzeichnet und begrüßt den heutigen Beitritt: „Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Sterben unter würdigen Bedingungen. Dafür steht die Charta und dafür stehen Land und Koordinierungsstelle. Wir setzen uns gemeinsam dafür ein, dass Sterbende im Land gut versorgt und unterstützt werden. Mit der heutigen Unterzeichnung setzt die Koordinierungsstelle zudem ein Zeichen zur weiteren Stärkung der Hospiz- und Palliativversorgung in Schleswig-Holstein“.

Mit der Einführung der Charta ist ein bundesweiter, die Bundes-, Landes- und kommunale Ebene und die verschiedenen gesellschaftlichen und gesundheitspolitischen Sektoren übergreifender Prozess in Gang gesetzt worden, der den Fokus auf humane Bedingungen für den Tod legt.

„Die Auseinandersetzung mit den existenziellen Phänomenen Sterben, Tod und Trauer ist vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung chronisch unheilbarer Erkrankungen, des demografischen Wandels sowie sich ändernder gesellschaftlicher Strukturen eine wichtige gesellschaftliche und gesundheitspolitische Aufgabe“, so Ohlsen. Es gelte daher, den internen Dialog der gesellschaftlich und gesundheitspolitisch relevanten Gruppen zur Palliativversorgung zu fördern, aber auch mit einem klaren Bekenntnis zu dem angestoßenen Charta-Prozess in Deutschland ein Zeichen nach außen zu setzen.

Ziel der Landeskoordinierungsstelle ist es, die landesweit etablierte und wichtige ehrenamtliche Tätigkeit in der hospizlichen Begleitung und der Trauerarbeit und die enorme Aufgabenfülle der Hospizversorgung auf der Landesebene durch professionelle Strukturen zu unterstützen und die hospizliche Arbeit im Lande weiterzuentwickeln.
Weitere Info: www.charta-zur-betreuung-sterbender.de und www.hpvsh.de

Anlage: Foto zur freien Verw.: Dr. Ewald, Claudia Ohlsen, Minister Garg. Quelle: MSGFJS