Hospizgruppe Pinneberg-Uetersen - Ambulanter Hospizdienst (AHD)

Anschrift
Langenbargen 6
25495 Kummerfeld
Telefon
04101 - 8565510 oder Mobil: 0176 2409 2573
Beschreibung

Hospizgruppe Pinneberg-Uetersen
Adresse: Langenbargen 6
PLZ und Ort: 25495 Kummerfeld
Telefon: 04101/8565510 oder Mobil: 0176/24092573 Bürozeiten: Di.u.Do. 9-12 Uhr (Tel.: 04101-8565530/1)
Fax: -
E-Mail: hospizgruppe-pinneberg@web.de
Homepage: hospizdienst-pinneberg.de
Ansprechpartner: Frau Ute Sabine Eckhardt-Tams
Beschreibung:
-Gründung: 1994 durch Ute Dieterich (Uetersen), -Mitglieder: 35 ausgebildete ehrenamtliche Mitglieder, -Aktive Ehrenamtliche: 28, -Hauptamtliche: Seit Mai 2005 eine Hospizkoordinatorin - Ute Sabine Echhardt (Krankenschwester / Theologin) -Vorbereitung Ehrenamtlicher: Schulung nach der "Handreichung für Multiplikatoren" (entwickelt von Monika Müller u. Wolfgang Heinemann) Grundkurs: 66 UE, Aufbaukurs: 24 UE zusätzl. begl. Praktikum, Schulungsleiterin: U.S. Eckhardt-Tams (Krankenschwester /Theologin und Dozenten) -Vernetzung: Regelmäßige Treffen mit den Hospizinitiativen im Kreis Pinneberg, Kontakt zu der Palliativstation Rissen, vierteljährlich Trauer-Kaffee, Zusammenarbeit mit Trauerbegleitern aus dem Kreis Pinneberg, Kontakte und gegenseitige Fortbildungen mit Alzheimer Gesellschaft Pinneberg.

Sterben bleibt bis zum Schluss Leben

PI N N EBERG: Ehrenamtliche stehen Schwerkranken und ihren Angehörigen bei - mit Zertifikat Seit zwölf Jahren gibt es in der Kreisstadt ambulante Hospizarbeit - dank der Ehrenamtler können Angehörige von Schwerkranken ab und zu einmal zur Ruhe kommen. VON ANDREAS DAEBELER "Wenn der Tod mehr Beachtung findet, wird jeder Tag lebenswerter." Gabriela Koszlal hat sich intensiv mit dem Ende des Lebens beschäftigt. Da ist es nur konsequent, dass die 43-jährige Tanzpädagogin ab sofort zu etwa 30 ehrenamtlichen Mitarbeitern der ambulanten Hospizgruppe Pinneberg gehört. Ambulante Hospizarbeit - was genau ist das? Ute Sabine Eckhardt, bei der Diakonie für das Projekt verantwortlich, antwortet: "Wir begleiten Menschen, die schwer krank sind und sich bereits mit dem Tod auseinander setzen." Dabei stehe nicht allein die Betreuung der Sterbenden in deren Zuhause im Fokus: "Oft kümmern wir uns mehr um Angehörige, sehen zu, dass sie etwas Luft zum Atmen bekommen." Klingtnach einem schwierigen ,Job" - ist es auch. Wer den Absolventen eines kürzlich beendeten Schulungskurses lauscht, der spürt jedoch, dass die Arbeit auch etwas gibt: "Wennjemand, den man lange betreut hat, stirbt, ist da Das Zertifikat in der Hand und bereit, zu helfen: Ehrenamtliche der ambulanten Hospizgruppe Pinneberg. Foto: and erstmal eine große Leere - oft bleiben hinterher aber Verbindungen zu Angehörigen", so Arzt Heiko Labove, der an dem Kurs teilgenommen und ein Zertifikat erworben hat. Die Betreuer arbeiten eng mit Pflegediensten vernetzt, haben klare Aufgabenbereiche jenseits der Körperpflege und leisten zuweilen nach dem Ableben der Betreuten noch Trauerarbeit. Sie haben es keineswegs nur mit Senioren zu tun - so werden nicht selten junge Mütter oder Väter von schweren Krankheiten überrascht. . Dann geht es darum, Familienstrukturen zu erhalten, zu entlasten und Wege aufzuzeigen, wie Alltagtrotz der Belastung funktioniert: "Wir versuchen, zu vermitteln, dass das Sterben bis zum Schluss doch Leben bleibt", so Eckhardt. Sie hofft, dass sich auch in Zukunft Menschen finden, die bereit sind, Freizeit zu opfern: "Es dürfen auch gern Männer sein, davon haben wir zu wenig", sagt sie. In dem Kurs, der auch in Zukunft weiter angeboten wird, kann notwendiges Wissen zuvor erworben werden.

Wer bei der ambulanten Hospizarbeit mitwirken oder aber die Dienste in Anspruchnehmen will,der kann sich unter (04101) 8565510 oder (0176) 24092573 informieren.