Curriculum Palliative Praxis

„Leider ist eine professionelle palliative Versorgung für alte Menschen vor allem in der häuslichen Pflege und in stationären Altenhilfeeinrichtungen nur wenig verbreitet.
Zum einen fehlen die notwendigen Qualifikationen, zum anderen sind die MitarbeiterInnen im personalknappen Alltag mit den besonderen Anforderungen der Pflege bis zum Lebensende oftmals überfordert.
Aus diesen Gründen entwickelte eine von der Robert Bosch Stiftung eingesetzte Expertengruppe das „Curriculum Palliative Praxis“.“

Die Zielgruppe der Qualifizierung ist interdisziplinär angelegt, von der Pflegefachkraft,  den Betreuungskräften, der Einrichtungsleitung bis hin zur  Reinigungskraft, um nur einige zu nennen.

Durch eine Begrenzung auf 40 Stunden werden die zeitlichen und finanziellen Ressourcen der Einrichtung berücksichtigt.

Stationäre Pflegeeinrichtungen müssen ihre Betreuungskräfte regelmäßig schulen. Dies Curriculum wird hier auch als Schulung anerkannt.

Die Schulung entsprechen inhaltlich den  Anforderungen für Betreuungskräfte nach § 87b und § 45b, SGB XI.

Seit 2015  hat das „Curriculum Palliative Praxis“  die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin übernommen und können im Sinne eines modularen Systems als 40 stündige Basisqualifikation auf die 160 Stunden Qualifizierung Palliative Care angerechnet werden

weitere gute Gründe- siehe Anhang.

Zur weiteren Information  noch ein Artikel zum Thema von Julia Höter, die für die Robert Bosch Stiftung das Projekt jahrelang betreut hat.

12 Gründe für das Curriculum

Flyer Palliative Praxis

Seiten aus 2012-01-ProAlter